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Grundsteinlegung unserer neuen Kindertagesstätte

 

Die Bauarbeiten an der neuen Kindertagesstätte St. Paulus am Öjendorfer Weg gehen gut voran. So konnte am Freitag, den 17.Juni von Generalvikar Spiza und Dechant Albrecht feierlich der Grundstein gelegt werden. Kinder, Eltern und für den Bau Verantwortliche aus Gemeinde, Bistum und der Stadt waren dabei als u.a. eine Urkunde, Tageszeitung, Symbole und Fotos der Kitagruppen in einer kupfernen Dokumenten Rolle versanken und anschließend vom Polier und Mitglied des Kirchenvorstandes Herrn Gerd Vorwerk eingemauert wurden. Die traditionellen drei Hammerschläge mit den Segenswünschen wurden auch von den Kindern ausgiebig ausgeführt.

In seiner Ansprache bezog sich Generalvikar Spiza vor allem auf das Jesu Wort „Lasset die Kinder zu mir kommen“. Dabei betonte er am Beispiel der Debatte um „Kinderlärm“ die besondere Bedeutung von Kindertagesstätten, gerade in einer Zeit sehr unterschiedlicher Wahrnehmungen und Haltungen hinsichtlich der Lebenswelt von Kindern.

Pfr. Albrecht dankte zum Anlass der Grundsteinlegung den ehrenamtlichen Verantwortlichen der Kirchengemeinde, sowie den Hauptamtlichen aus dem Bistum, den Behördenvertretern, dem Architektenbüro für ihr Mitwirken in einem nun fast vier jährigen Planungsprozess. Die fröhlichen Lieder der Kinder umrahmten den kleinen Festakt auf der Baustelle und gaben schon einen guten Hinweis zur Bestimmung dieses Bauwerks.

Martin Schrörs

 

Eine neue Kita

 

„Wieso, wie alt ist denn die Kita? Sie sieht doch gar nicht abrissreif aus!“ So oder ähnlich reagieren viele die erfahren, dass ein Neubau unserer Kindertagesstätte geplant wird.

Unsere derzeitige Kita ist tatsächlich erst 37 Jahre alt und sieht, auch durch vielerlei Maßnahmen, wie Betonsanierung, Farbanstrich oder neue Fenster, vor allem von außen noch ganz gut aus. So war denn ursprünglich (Anfang 2008) auch nur eine Sanierung geplant -  vor allem zur energetischen Optimierung des Hauses, sowie zur Anpassung der Räumlichkeiten an Inhalte und Strukturen der aktuellen pädagogischen Arbeit. Nach einer langwierigen Planung war aber klar, dass eine Sanierung unverhältnismäßig teuer werden würde. Die Planung eines Neubaus begann Anfang 2009 und steht nun Ende 2010 vor dem Abschluss. Was ist nun genau geplant?

Das Haus wird in U- Form an der Südfront des Kitageländes errichtet. Es schafft einen Riegel zur Nord- und Ostseite des Parkplatzes Reclamstr., hat seinen Eingang im Bereich der heutigen Vorschule und zeigt sich offen zum Süden mit der davor gelegenen Spielplatzfläche. Diese wird erst nach Umzug in den Neubau und Abriss des Altbaus neu gestaltet. Aus den 3 unteren altersgemischten Krippen- /Elementargruppen haben die Kinder einen direkten Zugang auf den Spielplatz. Ferner sind hier ein Multifunktionsraum (für Bewegung, Musik, Feiern…), Büroräume  und unsere Küche untergebracht. Auch in Zukunft werden die von uns betreuten Kinder mit frischen, in eigener Küche zubereiteten Speisen versorgt, und Kapazitäten für eine stark erweiterte Ganztagsbetreuung im Schulbereich werden eingeplant. Die beiden Elementar- Hortgruppen des Hauses befinden sich im nicht ganz vollständig überbauten 1. Stock. Beiden Gruppen steht eine ca. 50 qm große Dachterrasse als zusätzlicher Spiel- und Aufenthaltsbereich zur Verfügung. Eigene Räume für Schularbeiten, Atelier, Werkstatt, Multifunktionsraum, sowie ein  „Restaurant“ ergänzen die Gruppenräume und ermöglichen altersgerechte und vielfältige Angebote für die Arbeit mit den ca. 120 Kindern dieser Etage. Im Erdgeschoß planen wir mit 70 Kindern, die zur Hälfte unter 3 Jahre alt sein werden. Somit steigt die Platzzahl unseres Hauses auf 190 Kinder (heute ca. 155 Kinder). Auf dem Hintergrund des geplanten Rechtsanspruches auf einen Kitaplatz ab dem 2. Lebensjahr und angesichts der weiter sehr guten Nachfragesituation in unserem Stadtteil ist diese Steigerung vertretbar. Wir hoffen, die individuelle und persönliche Atmosphäre des Hauses erhalten zu können, damit sich Kinder wie Eltern auch in der neuen Kita weiter wohl fühlen werden. Wir freuen uns, dass die Kirchengemeinde mit dem Neubau einen Schwerpunkt in der Unterstützung ihrer jungen Familien setzt. Dies braucht neben der Unterstützung durch die wesentlichen Kostenträger wie Stadt und Bistum planerisch, finanziell und ideell auch die ganze Gemeinde vor Ort.

Martin Schrörs